Finale Beneteau 25 - Niklas Ganssauge mit “Flexi” gewinnt Kieler Woche

25. Juni 2007
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Heute ging es um 9.30 Uhr raus zum letzten Wettfahrttag der Kieler Woche 2007. Ich fand es besonders spannend, dass von den ersten vier Teams jedes Team die Chance hatte, die Kieler Woche zu gewinnen. GER 25117 "La Revoltosa" (Joachim Hellmich) und GER 76 "Ute B." (Kai Mares) lagen auf Platz eins und zwei mit jeweils 10 Punkten. DEN 396 "Garmin" (Mads Christensen) und GER 4917 "Flexi" (Niklas Ganssauge) lagen auf den Plätzen drei und vier mit jeweils 14 Punkten.

Joachim Helmich auf La Revoltosa

Beneteau 25: Joachim Hellmich GER 25117 "La Revoltosa" 

Die erste Tageswettfahrt wurde nach einem Fehlstart der Formula18-Katamarane und einer Startverschiebung wegen starken Drehern gegen 11.30 Uhr angeschossen. Die Favoriten starteten alle eher an der bevorteilten Tonne der Startlinie auf Backbordbug. Direkt unter uns startete Kai Mares mit der "Ute B.". Eine Minute nach dem Startschuss kreuzte Joachim Hellmich mit der "La Revoltosa" auf Steuerbordbug vor "Ute B." und uns, jedoch musste "Ute B." abfallen um eine Kollision zu vermeiden. Es kam zum Protest und "La Revoltosa" bereinigte sich mit einer 360-Grad-Strafe. Dadurch verlor sie jedoch den knappen Vorsprung und kam am Luvfass erst nach uns an. 

Die erste Wettfahrt gewann "Flexi" vor "Ute B." und "Garmin", "La Revoltosa" kam als 6. ins Ziel. Wir haben leider am Leefass einige Boote verloren und kamen als 7. Boot direkt nach "La Revoltosa" ins Ziel.

Nach dieser Wettfahrt führte Kai Mares mit 12 Punkten vor Niklas Ganssauge mit 15, Joachim Hellmich mit 16 und Mads Christensen mit 17 Punkten. Der Kampf um den Sieg wurde ncoh knapper dadurch, dass bei acht Wettfahrten ein zweiter "Streicher" möglich ist. Kai Mares zweiter Streicher war ein 3. Platz, bei Niklas Ganssauge ein vierter Platz, bei Joachim Hellmich ein 6. Platz und bei Mads Christensen ein 5. Platz…

Kai Mares

Beneteau 25: Kai Mares GER 76 "Ute B." 

Gegen 13 Uhr wurde die 8. Wettfahrt angeschossen. Wir hatten Wind mit 2-3 Windstärken und ein wenig kabbeliges Wasser. Nach einem guten Start kamen wir mit der Playmate gut durch die erste Kreuz. Wir hatten nun langsam deie richtige Einstellung gefunden und waren als 2. knapp hinter Flexi am Luvfass. Auf dem Spikurs konnten wir sogar an Flexi vorbeikommen und waren als 1. Boot am Leefass. Auf der Kreuz holte uns Flexi jedoch durch einen kleinen Dreher wieder ein. Wir konnten den 2. Platz hinter Flexi bis ins Ziel halten, nach uns ging Kai Mares als dritte Yacht ins Ziel, gefolgt von Mads Christensen und auf dem 6. Platz Joachim Hellmich.

Mads Christiansen

Beneteau 25: Mads Christensen DEN 396 "Garmin" 

Im Endergebnis gewann Niklas Ganssauge mit "Flexi" punktgleich mit Kai Mares ("Ute B.") die Kieler Woche 2007 (12 Punkte), Dritter wurde Joachim Hellmich mit der"La Revoltosa" punktgleich mit Mads Christensen mit der "Garmin" (16 Punkte). 5. wurde Michael Casparij mit 38 Punkten, dahinter wir mit der "Playmate" mit nur einem Punkt Rückstand (39 Punkte).

Niklas Gansauge auf Flexi

Beneteau 25: Niklas Ganssauge GER 4917 "Flexi" 

Auf dem Rückweg zum Hafen nahm uns die "Flexi" in Schlepp, da unser Motor viel rauchte und wenig lief… ;-) Danke für den Schlepp und herzlichen Glückwunsch zum Sieg!!!

Siegerehrung Beneteau 25

Siegerehrung der Beneteau 25 bei der Kieler Woche

Für uns war es eine tolle Kieler Woche!!!

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Kieler Woche - Es wird spannend am Tag drei der Beneteau 25!

23. Juni 2007
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Heute früh sind wir gegen 9.30 Uhr ausgelaufen Richtung unserer Regattabahn.

Nachdem Hans-Herrmann sich leider gestern eine Muskelzerrung zugezogen hatte, ist heute Sonja als "Ersatz" bei uns an Bord. Damit ist unser Crewgewicht zwar leider 30 Kilo unter dem Optimum, aber wir haben zumindest einen adäquaten Ersatz für Hans-Herrmann für den Rest der Kieler Woche gefunden. 

Nach dem gestrigen eindeutigen Ergebnis von "La Revoltosa" war die Erwartungshaltung des Regattafeldes gegenüber Joachim Helmich entsprechend hoch. Auf dem Weg ins Regattagebiet gab erst einmal eine ausgiebige Dusche. Im Startgebiet angekommen, stellte der Wind leider ab oder war so unkonstant, dass das Rennen nicht angeschossen werden konnte.

Endlich hat sich aber einmal die Gelegenheit ergeben, die "La Revoltosa" vernünftig zu fotografieren.

La Travoltosa 

Klasse fand ich, dass die Jungs um Joachim Helmich gleich angeboten haben, uns auch mal zu fotografieren. Danke, Jungs!  Deshalb hier auch mal ein Bild von uns… ;-)

Beneteau 25 Playmate

Am Nachmittag konnten wir bei einigermaßen konstanten Winden zwei Rennen fahren. Heute fuhr "la Revoltosa" dem Beneteau25-Feld nicht so konstant vorne weg wie gestern. Mit einem 5. und einem 8. Platz wird der Kampf um den Sieg der Kieler Woche wieder richtig spannend. "La Revoltosa" führt mit insgesamt 10 Punkten, punktgleich mit Kai Mares (GER 76), dicht gefolgt von Mads Christiansen (14 Punkte, DEN 396) und Niklas Gansauge auf der Flexi, ebenfalls mit 14 Punkten. Es ist also nach 6 Wettfahrten immernoch alles offen…

Wir sind heute mit der "Playmate" einen 7. und einen 10. Platz gesegelt und sind damit insgesamt 9. in der Wertung.

Ich habe ja versprochen, mit meiner "Helmkamera" ein paar Videobilder zu machen - das Ergebnis ist aber leider nicht so richtig toll geworden. Sehr verwackelt und irgendwie stimmte die Einstellung nicht wirklich. Ich werde aber probieren, daraus ein paar Filmsequenzen zu schneiden. Kommt…. 

Nach Ende der 2. Wettfahrt gegen 18 Uhr hat sich dann ein konstanter Wind durchgesetzt, mit dem wir schön unter Spi heimsegeln konnten.

Playmate GER 4785

Das ist doch ein würdiger Abschluss eines schönen Segeltages! 

PS: Hier noch ein obligatorisches Katamraran-Bild…

Formula 18 Katamaran 

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Kieler Woche - Tag zwei Beneteau 25

22. Juni 2007
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So, der erste Tag mit 4 Wettfahrten ist nun vorbei. Bei 3-4 Windstärken und meistens Sonnenschein war es ein toller Segeltag!

Nach den letzten Vorbereitungen gings ab aufs Wasser!

Vorbereitungen Beneteau 25

Nach einer einstündigen Anfahrt zur Regattabahn starten wir zur ersten Wettfahrt mit etwas Verspätung, da die Formula-18-Katamarane zwei Fehlstarts produziert haben und dann mit "Black Flag" endlich korrekt gestartet sind. Auch wir Beneteaus haben erstmal einen Massenfrühstart hingelegt und sind dann mit "Black Flag" gestartet. 

ub´s 

Leider konnte ich auf der Regattabahn selber relativ wenig Bilder machen, sonst hätte meine Crew rebelliert… Also erstmal keine Fotos vom Rennen. Morgen möchte ich mal die Helmkamera beim Start ausprobieren. Mal sehen, ob die gute Bilder produziert…

Das erste Rennen hat Niklas Gansauge mit der "Flexi" gewonnen, direkt gefolgt von Joachim Helmich mit der "La Travoltosa". Die anderen drei Rennen hat Helmich gewonnen. In der Gesamtwertung ist mit 2-1-1-1 Joachim Helmich mit der "La Travoltosa" auf Platz eins, direkt gefolgt Niklas Gansauge mit "Flexi" (1-4-3-3) auf Platz zwei. 

Wir sind mit der Playmate mit 10-3-13-11 gesamt 9. in der Wertung. Immerhin eine Ausgangslage… :-)  

An Land gab es noch eine kleine Stegparty, die aber durch ein paar Regentropfen gestört wurde. Das hat dem Ganzen aber keinen Abbruch getan ;-)

Stegparty Beneteau 25 Kieler Woche 2007

Und hier noch ein kleines Bild für Insider ;-) Weg isses… 

Anbei noch ein paar Bilder von den Katamaranen, die bein uns mit auf der Bahn waren:

 

 

Und noch ein paar Bilder von der langen Anfahrt:

 

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Kieler Woche - Ankunft

21. Juni 2007
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Nach der verspäteten Abfahrt in Berlin sind wir gegen 14 Uhr in Kiel angekommen. Auf dem Weg nach Kiel sind wir natürlich in eine Polizeikontrolle gekommen, es war aber nichts zu beanstanden ;-)

Kieler Woche, wir kommen! 

Kieler Woche - wir kommen! 

Als wir in Kiel-Schilksee angekommen waren, haben wir erst einmal eingecheckt im Race Office. Danach war Wiegen angesagt, glücklicherweise hatten Hans-Herrmann und ich insgesamt 2 kg weniger als geplant! ;-) wir haben also noch Luft…

Check-In Regattabüro 

Kieler Woche - Check In

Heute sind die Siegerehrungen der Olympischen Klassen. Ich habe es zur Siegerehrung der Tornados geschafft. Hier ein Foto von glücklichen Gewinnern

Siegerehrung Tornados

vlnr: Gunnar Struckmann und Roland Gäbler (GER 11), Johannes Polgar und Florian Spalteholz (GER 7), Thomas Zajac und Thomas Czajka (AUT 8) .

Danach war Boot einkranen und Mast stellen angesagt… Nach der Arbeit gab es ein-zwei Bierchen und was zu Essen. Am Abend ware ich bei einer kleinen Feier des NRV zu Ehren der Segler. Insgesamt ein netter Auftakt zur Kieler Woche!

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Morgen fahren wir zur Kieler Woche!

19. Juni 2007
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So, nun steht die Kieler Woche für die Beneteau25 direkt vor der Tür. Morgen früh um 7.15 treffen Hans-Herrmann und ich uns am Berliner Yachtclub, um die Beneteau an den Haken zu nehmen. Ein Quartier haben wir in Kiel noch bekommen, war aber sehr schwer zu kriegen.

Der Routenplaner spuckt eine Entfernung nach Schilksee von ca. 390 Kilometer aus. Ich denke, dass wir nach einem "Luftstop" mit dem Trailer an der Tankstelle so um 8 Uhr auf die Autobahn kommen werden. Dann müssten wir gegen 12.30 Uhr in Kiel ankommen. Ich hoffe, dass dann am Kran noch nicht ganz so viel los sein wird… Hans-Herrmann und ich werden dann den Mast stellen und das Boot soweit fertig machen. Der "Rest" der Crew (Markus, Philipp und Felix) kommen dann morgen Abend in Kiel an.

Wir werden in folgender Besetzung segeln:

Beneteau 25, Segelnummer GER 4785, Name "Playmate" 

Steuermann: Markus
Groß/Taktik: Philipp
Fock/Spi: Felix
Pit: Hans-Herrmann
Vordeck: ich (Rafael)

Mal sehen, was wir in der Besetzung reissen können… ;-)   Um direkt vom Regattageschehen berichten zu können, habe ich einen Foto, eine Videokamera und eine Helmkamera angeschafft. Um das Blog von dort zu schreiben, habe ich außerdem heute eine UMTS-Karte für meinen Laptop geholt. Ich hoffe, dass die ganze Technik klappt…

So, jetzt muss ich aber noch einiges hier in Berlin vorbereiten, bevor es ins "verlängerte Wochenende" geht!  

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Start HSH-Nordbank blue race 2007

16. Juni 2007
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Heute ist der Start des HSH-Nordbank blue race 2007. Im Internet können die Positionen ab sofort live verfolgt werden. Noch sind alle Positionen auf einem Fleck, vermutich in irgend einem Seesack der Regattaleitung in Newport… Leider braucht die Website relativ lang, um geladen zu werden. Vielleicht ist aber auch einfach der Traffic gerade relativ hoch. Mal sehen, wie gut die Technik funktioniert! ;-)

HSH Nordbank blue race 2007 

Kurzinfo HSH Nordbank blue race 2007:

"Das HSH Nordbank blue race startet am 16. Juni (zweiter Start 23. Juni) 2007 von Newport, Rhode Island (USA) nach Hamburg. Über den Atlantik führt die rund 3600 Seemeilen lange Strecke nördlich um Großbritannien herum, bis in die Elbe. Das Rennen ist für alle Einrumpf-Hochseeyachten mit einer Länge ab 40 Fuß (12,20 Meter) offen. Die vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV) initiierte Regatta wird in Zusammenarbeit mit dem New York Yacht Club (NYYC) ausgerichtet."

(Quelle: www.hsh-nordbank-blue-race.com)

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“Das Sportblog für Berlin” über FarrBar

31. Mai 2007
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Im Sportblog des Tagesspiegel berichtet Jörg Leopold über die "FarrBar", Beneteau 25 sowie über die Traunseewoche 2007. Viel Spass beim Lesen!

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Ergebnisse Max-Oertz-Preis 2007

29. Mai 2007
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Die Ergebnisse der Wettfahrt um den Max-Oertz-Preis sind jetzt online abrufbar. Hier die ersten Plätze:

1 Reinhard Fällenbacher, "Andar" (Finngulf 33, GER 3948)
2 Olaf Krüger, "heaven can wait" (5,5 m-R-Yacht Classic, GER 29)
3 Erhard Schüler, "Good Friends" (Esse 850, GER 039)
4 Clemens von Bassenheim, "Bijou" (Grand Surprise, GER 1)
5 Sven Rüggesiek, "sailing.coover" (Streamline, GER 2007) 

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Wettfahrt um den Max-Oertz-Preis II

29. Mai 2007
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Pfingstmontag und wir haben uns um 7.30 Uhr am Berliner Yachtclub verabredet… Alle noch recht verschlafen, zum Glück liegt die ASSO99 aber schon im Wasser. Also draufgesprungen und schnell die Segel angeschlagen, kaum Wind. Da wir aber einen Schlepp vom Berliner Yachtclub bis zum ASV, der oben in Spandau beheimatet ist, organisiert haben, wissen wir, dass wir pünktlich zum Start dort sein werden ;-)

Max-Oertz-Preis

Kurz nach dem Start. Foto: Rafael Kugel 

Um 9 Uhr sind wir am ASV angekommen, genügend Zeit für einen Kaffe. Um 10 Uhr ist Start, Spistart mit "Kurs 1". Das ganze Feld rauscht unter Spi los richtung Schwanenwerder. Mal ist die rechte Seite bevorzugt, mal die linke - irgendwie Topfschlagen.  Dann geht es weiter havelabwärts unter Spi Richtung Glienicker Brücke, wo das Markboot des ASV im Jungfernsee liegt. Der Wind ist einigermaßen konstant zwischen 1 und 2 Beaufort. 

Max-Oertz-Preis unter Spi 

Unter Spi. Foto: Rafael Kugel 

An der Moorlake, einer engen Durchfahrt in den Jungfernsee, müssen sich alle mit Schwung und Glück (mal mehr, mal weniger…) durch die Dreher und Flautenlöcher schieben. 

Max-Oertz-Preis Streamline 

Streamline auf der Kreuz. Foto: Rafael Kugel 

Danach zurück gekreuzt Richtung scharfe Lanke, wo der ASV schon die Ziellinie aufgebaut hat. Trotz schlechter Wettervorhersage wird das Wetter immer besser, nach Wettfahrtende kommt die Sonne so richtig raus.

Max-Oertz-Preis: Auf der Kreuz

Auf der Kreuz. Foto: Rafael Kugel 

Wir sind ingesamt auf dem 22. Platz gelandet, sobald eine Ergebnisliste vom ASV veröffentlicht wird, werde ich von hier darauf verlinken. 

Rafael Kugel 

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Pfingst-Langstreckenregatta „Oskar-Gleier-Preis“

26. Mai 2007
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Heute Morgen um 8.30 Uhr haben wir uns zur Pfingst-Langstreckenregatta „Oskar-Gleier-Preis“-Regatta des Berliner Yacht-Club getroffen. Boot klar machen, wir segeln mit der ASSO99 „nononsense“ auf dem Wannsee. Um 9 Uhr Steuermannsbesprechung, leider absehbar wenig Wind. Die Vorhersagen im Internet: Vormittags Ost 1-2 Beaufort, Mittags NW 2-4, Abends West 2. Wind zu sehen: gegen null… Naja, was soll’s, für die ASSO99 sind auch das eigentlich gute Bedingungen.

Ganz schönes Getüddel an Bord… Foto: Rafael Kugel

Um 10 Uhr sind wir zur Startlinie gefahren. So, wie der Kurs ausgelegt war, war ein Spistart vorgesehen. Wir hielten uns etwas im Hintergrund, um dann 2 Minuten vor dem Start der Spi auf Steuerbordbug zu ziehen und bei null über die Startlinie zu donnern. Das ist uns auch sehr gut gelungen, nur leider brach die Wettfahrtleitung den Start ab und zog die Startverschiebung. Kurz danach  probierten sie einen zweiten Start, den wir dann leider ziemlich versemmelt haben. Wir sind erst ca. 2 Minuten nach dem Startschuss über die Linie gekommen, da der Wind wild drehte und dabei auch noch einschlief.

Wir hangelten uns also langsam durch das Feld durch, zum Glück hatten die meisten den Start ebenfalls verhauen. Nur die beiden Streamlines des BYC hatten einen guten Start erwischt, als erstes den Wind bekommen und einen respektablen Vorsprung herausgesegelt. Vor der ersten Bahnmarke waren wir aber an den Streamlines dran. Immerhin müssen wir mit der ASSO99 den Streamlines ca. 5 Punkte nach Yardstick vergüten.

Regattafeld Oskar-Gleier-Preis BYC 

Das Regattafeld nach dem großen Flautenloch  Foto: Rafael Kugel

Nach der Bahnmarke kam das große Flautenloch, durch das wir alle durchstehen mussten. Die Streamlines und wir konnten uns aber gut vom gesamten Feld absetzen. An der Bahnmarke vor dem Grunewaldturm hatten wir schon einen ganz ordentlichen Vorsprung vor den Streamlines herausgefahren, der beim Zieldurchgang ca. 3-4 Minuten betrug.  Bei einer Segelzeit von 2 Stunden 15 Minuten bräuchten wir aber ca. 5 Minuten Vorsprung vor den Streamlines, um nach berechneter Zeit vor ihnen zu sein.

Asso 99 

Asso99 am Wind… Foto: Rafael Kugel

Ergebnisse liegen uns leider noch nicht vor, sie werden erst Morgen am Berliner Yachtclub anlässlich der Feierlichkeiten zum 140-jährigen Bestehen des BYC bekannt gegeben. Mein Fazit: viel Sonne, zwischendurch schönes Segeln, schade waren aber die Flautenlöcher, immerhin „First Boat at Home“ (was mit einer ASSO99 ja kein Kunststück ist)…

Rafael Kugel

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