29. Mai 2007

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Pfingstmontag und wir haben uns um 7.30 Uhr am Berliner Yachtclub verabredet… Alle noch recht verschlafen, zum Glück liegt die ASSO99 aber schon im Wasser. Also draufgesprungen und schnell die Segel angeschlagen, kaum Wind. Da wir aber einen Schlepp vom Berliner Yachtclub bis zum ASV, der oben in Spandau beheimatet ist, organisiert haben, wissen wir, dass wir pünktlich zum Start dort sein werden

Kurz nach dem Start. Foto: Rafael Kugel
Um 9 Uhr sind wir am ASV angekommen, genügend Zeit für einen Kaffe. Um 10 Uhr ist Start, Spistart mit "Kurs 1". Das ganze Feld rauscht unter Spi los richtung Schwanenwerder. Mal ist die rechte Seite bevorzugt, mal die linke - irgendwie Topfschlagen. Dann geht es weiter havelabwärts unter Spi Richtung Glienicker Brücke, wo das Markboot des ASV im Jungfernsee liegt. Der Wind ist einigermaßen konstant zwischen 1 und 2 Beaufort.
Unter Spi. Foto: Rafael Kugel
An der Moorlake, einer engen Durchfahrt in den Jungfernsee, müssen sich alle mit Schwung und Glück (mal mehr, mal weniger…) durch die Dreher und Flautenlöcher schieben.
Streamline auf der Kreuz. Foto: Rafael Kugel
Danach zurück gekreuzt Richtung scharfe Lanke, wo der ASV schon die Ziellinie aufgebaut hat. Trotz schlechter Wettervorhersage wird das Wetter immer besser, nach Wettfahrtende kommt die Sonne so richtig raus.
Auf der Kreuz. Foto: Rafael Kugel
Wir sind ingesamt auf dem 22. Platz gelandet, sobald eine Ergebnisliste vom ASV veröffentlicht wird, werde ich von hier darauf verlinken.
Rafael Kugel
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26. Mai 2007

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Heute Morgen um 8.30 Uhr haben wir uns zur Pfingst-Langstreckenregatta „Oskar-Gleier-Preis“-Regatta des Berliner Yacht-Club getroffen. Boot klar machen, wir segeln mit der ASSO99 „nononsense“ auf dem Wannsee. Um 9 Uhr Steuermannsbesprechung, leider absehbar wenig Wind. Die Vorhersagen im Internet: Vormittags Ost 1-2 Beaufort, Mittags NW 2-4, Abends West 2. Wind zu sehen: gegen null… Naja, was soll’s, für die ASSO99 sind auch das eigentlich gute Bedingungen.

Ganz schönes Getüddel an Bord… Foto: Rafael Kugel
Um 10 Uhr sind wir zur Startlinie gefahren. So, wie der Kurs ausgelegt war, war ein Spistart vorgesehen. Wir hielten uns etwas im Hintergrund, um dann 2 Minuten vor dem Start der Spi auf Steuerbordbug zu ziehen und bei null über die Startlinie zu donnern. Das ist uns auch sehr gut gelungen, nur leider brach die Wettfahrtleitung den Start ab und zog die Startverschiebung. Kurz danach probierten sie einen zweiten Start, den wir dann leider ziemlich versemmelt haben. Wir sind erst ca. 2 Minuten nach dem Startschuss über die Linie gekommen, da der Wind wild drehte und dabei auch noch einschlief.
Wir hangelten uns also langsam durch das Feld durch, zum Glück hatten die meisten den Start ebenfalls verhauen. Nur die beiden Streamlines des BYC hatten einen guten Start erwischt, als erstes den Wind bekommen und einen respektablen Vorsprung herausgesegelt. Vor der ersten Bahnmarke waren wir aber an den Streamlines dran. Immerhin müssen wir mit der ASSO99 den Streamlines ca. 5 Punkte nach Yardstick vergüten.
Das Regattafeld nach dem großen Flautenloch Foto: Rafael Kugel
Nach der Bahnmarke kam das große Flautenloch, durch das wir alle durchstehen mussten. Die Streamlines und wir konnten uns aber gut vom gesamten Feld absetzen. An der Bahnmarke vor dem Grunewaldturm hatten wir schon einen ganz ordentlichen Vorsprung vor den Streamlines herausgefahren, der beim Zieldurchgang ca. 3-4 Minuten betrug. Bei einer Segelzeit von 2 Stunden 15 Minuten bräuchten wir aber ca. 5 Minuten Vorsprung vor den Streamlines, um nach berechneter Zeit vor ihnen zu sein.
Asso99 am Wind… Foto: Rafael Kugel
Ergebnisse liegen uns leider noch nicht vor, sie werden erst Morgen am Berliner Yachtclub anlässlich der Feierlichkeiten zum 140-jährigen Bestehen des BYC bekannt gegeben. Mein Fazit: viel Sonne, zwischendurch schönes Segeln, schade waren aber die Flautenlöcher, immerhin „First Boat at Home“ (was mit einer ASSO99 ja kein Kunststück ist)…
Rafael Kugel
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